Viele Schritte auf dem gemeinsamen Weg der Entwicklung
- Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. -

 

 

 

Der Kirchenkreis an Lahn und Dill der Evangelischen Kirche im Rheinland und evangelische Kirchengemeinden aus dem Dekanat Gladenbach, viele Frauenhilfen, verschiedene Gruppierungen innerhalb und außerhalb der Kirchengemeinden und viele Einzelpersonen haben sich seit 1974 an folgenden Projekten in Burkina Faso (bis 1985: Obervolta) beteiligt:

 

 

 

1974/75

1. Schritt:

Katastrophenhilfe, landesweit

 

2. Schritt:

Brunnenbau, landesweit

1975/76

3. Schritt:

Bau des Regenwasser-Rückhaltedamms von TIKATO

 

4. Schritt:

Ausbildung von Landwirtschaftsberatern in TIKATO

1976/77

5. Schritt:

Einsatz von Landwirtschaftsberatern in TIKATO

 

6. Schritt:

Unterstützung von Sozialeinrichtungen, landesweit

 

7. Schritt:

Förderung des Handwerks, Ouagadougou (spr. Wagadugu)

 

8. Schritt:

Ausrüstung von Genossenschaftsbauern, TIKATO

1977/78

9. Schritt:

Ausrüstung von Genossenschaftsbauern, TIKATO

 

10. Schritt:

Einsatz von Landwirtschaftsberatern in TIKATO

 

11. Schritt:

Dörfliche Aufforstung, landesweit

 

12. Schritt:

Schulbau in Fafo, Südregion

1978/79

13. Schritt:

Ausrüstung von Genossenschaftsbauern, TIKATO

 

14. Schritt:

Dörfliche Aufforstung, landesweit

 

15. Schritt:

Ausbau der Schule in Markt Saponé (Saponé-Marché)

 

16. Schritt:

Bau der Schule in Zinguediguin (spr. Säñge-di-gäñ) bei Koudougou

1979/80

17. Schritt:

Einsatz von Landwirtschaftsberatern in TIKATO

 

18. Schritt:

Ausbau der Schule in Yako

 

19. Schritt:

Ausbau der Schule in Léo

 

20. Schritt:

Ausbau der Grundschule in Ouagadougou

1980/81

21. Schritt:

Funktionale Alphabetisierung in Sabtinga

 

22. Schritt:

Dörfliche Entbindungsstationen, landesweit

 

23. Schritt:

Anschaffung von 3 Maismühlen (Frauenprogramm) in Yako

 

24. Schritt:

5 Maismühlen (Frauenprogramm), Provinz Yatenga

 

25. Schritt:

Anschlussprojekte (Kleinprojekte) in TIKATO

1981/82

26. Schritt:

Förderung des Gemüseanbaus in TIKATO

 

27. Schritt:

Anschaffung von Getreidemühlen (Frauenprogramm) in Kaya

 

28. Schritt:

Einrichtung von Getreidebanken, landesweit

 

29. Schritt:

Ausbildung von Verwaltern von Getreidebanken, landesweit

 

30. Schritt:

Bau eines Studentinnenwohnheims in Ouagadougou

1982/83

31. Schritt:

Ausbildungsplätze in der Behindertenwerkstatt Ouagadougou

 

32. Schritt:

Brunnenbau für ein Sozialzentrum, Tanguin (spr. Tang-gäñ)

 

33. Schritt:

Erholungszentrum für unterernährte Kinder

 

34. Schritt:

Gemüseanbau (Frauenprogramm) in Boulsa

 

35. Schritt:

Landwirtschaftliche Ausrüstung für Bauern in Nyindouga

 

36. Schritt:

Dörflicher Zusammenschluss der Bauern in Ouoro

 

37. Schritt:

Bau der Entbindungsstation in Kiéka

 

38. Schritt:

Gespanne für Feldbau on Kadapra

 

39. Schritt:

Geophysikalische Untersuchung für Tyéllé

 

40. Schritt:

Webstühle für eine Frauengruppe in Songré

 

41. Schritt:

Gespanne für Feldbau in Mondaga

 

42. Schritt:

Einrichtung von Getreidebanken, landesweit

1983/84

43. Schritt:

Hirsemühle und Reisschälmaschine (Frauenprogramm), Bogandé

 

44. Schritt:

Anschaffung von 10 Band-Webstühlen, Kaya

 

45. Schritt:

Indigofärberei in Boussouma

 

46. Schritt:

Anschaffung einer Hirsemühle in Zogona (spr. Sogona)

 

47. Schritt:

Einrichtung von Getreidebanken, landesweit

1984

48. Schritt:

1. BRÜCKENSCHLAG - Dürrehilfe 1984

1984/85

49. Schritt:

Landwirtschaftliche Ausrüstung für Bauerngruppe in Kouyou

 

50. Schritt:

Landwirtschaftliche Ausrüstung für Bauerngruppe in Kaya

 

51. Schritt:

Landwirtschaftliche Ausrüstung für Bauerngruppe in Kampala

 

52. Schritt:

Bau von zwei Regenwasser-Rückhaltebecken bei Maoula

 

53. Schritt:

Landwirtschaftliche Grundausrüstung für Bauern in Pô

 

54. Schritt:

Landwirtschaftliche Grundausrüstung für Bauern in Songo

1985/86

55. Schritt:

Brunnenbau in Minou

 

56. Schritt:

Brunnenbau in Songo

 

57. Schritt:

Einrichtung einer Dorfapotheke in Markt Saponé (Saponé Marché)

 

58. Schritt:

Aufbau einer Hühnerzucht in Markt Saponé

1986

59. Schritt:

2. BRÜCKENSCHLAG - Bau eines Sozialzentrums für Mädchen in Piéla

1986/87

60. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Boutou

 

61. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Diogoadigou

 

62. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Djibali (spr. Dschibali)

 

63. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Kogtouri

 

64. Schritt:

Ochsenanspannung in Kaaba

 

65. Schritt:

Ochsenanspannung in Pô

 

66. Schritt:

Ochsenanspannung in Fafo

1987/88

67. Schritt:

Anschaffung von 5 Hirsemühlen, Provinz Poni

 

68. Schritt:

Aufforstung in Silmiougou

 

69. Schritt:

Aufforstung in Kadapra

 

70. Schritt:

Aufforstung in Bobo-Dioulasso

 

71. Schritt:

Wasserprogramm in Bobo-Dioulasso

 

72. Schritt:

Förderung des Gesundheitsprogramms in Passena

 

73. Schritt:

Förderung des Gesundheitsprogramms in Toma

 

74. Schritt:

Förderung des Gesundheitsprogramms in Kiembara

 

75. Schritt:

Förderung des Gesundheitsprogramms in Kassoum

 

76. Schritt:

Bau eines Alphabetisierungszentrums in N'Pogona

 

77. Schritt:

Bau eines Alphabetisierungszentrums in Djibasso (spr. Dschibasso)

1988

78. Schritt:

3. BRÜCKENSCHLAG - Bau von Getreidebanken, landesweit

1988/89

79. Schritt:

Bau einer Schule in Tjériba (spr. Tscheriba)

 

80. Schritt:

Errichtung einer Korbacherei in Tiékouna

 

81. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Mafoulou

 

82. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Lallé

 

83. Schritt:

Anschaffung einer Getreidemühle in Leguema (spr. Legéma)

1990

84. Schritt:

4. BRÜCKENSCHLAG - Errichtung einer Entbindungsstation in Toné

1989/90

85. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Zourma

 

86. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Kankandi

 

87. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Poupoumou

 

88. Schritt:

Einrichtung einer Schweinezucht in Bindé

 

89. Schritt:

Aufbau einer Bienenzucht in Diapaga

1990/91

90. Schritt:

Ausrüstung einer Bauerngruppe in Kimidougou

 

91. Schritt:

Ausrüstung einer Bauerngruppe in Sélé

 

92. Schritt:

Ausrüstung einer Bauerngruppe in Borodougou

 

93. Schritt:

Ausrüstung einer Bauerngruppe in Limanigna

1992

94. Schritt:

5. BRÜCKENSCHLAG - Alphabetisierung in Bouara

1992/93

95. Schritt:

Wasser- und Viehzuchtprojekt in Rouko

1994

96. Schritt:

6. BRÜCKENSCHLAG - Bau und Einrichtung Dorfapotheke in Wiid-Togé

1994/95

97. Schritt:

Behindertenwerkstatt in Bilbalogo

1995/96

98. Schritt:

Standortgerechter Landbau in Kokologho

 

99. Schritt:

Ausbau der Schafhaltung in Tamiougou

1996

100. Schritt:

7. BRÜCKENSCHLAG - Rinder-Aufzucht in Penguedwendé (spr. Penggedwendé)

 

101. Schritt:

Bau einer Getreidebank in Manessé

1996/97

102. Schritt:

Weiterführung der Projekte in Manessé, Kokologho, Tamiougou

1997/98

103. Schritt:

Bau eines Alphabetisierungszentrums in Limamyiri

 

104. Schritt:

Einrichtung einer Baumschule in Tougou

1998/99

105. Schritt:

Weiterführung der Projekte in Limamyiri und Tougou

1999

106. Schritt:

8. BRÜCKENSCHLAG - Brunnenbau in Selou

1999/2000

107. Schritt:

Weiterführung des Projekts in Selou

 

108. Schritt:

Ökologischer (standortgerechter) Landbau in Mima

 

109. Schritt:

Ökologischer (standortgerechter) Landbau in Marmiga

 

110. Schritt:

Obst- und Gemüsetrocknung („Mangosec“) in Bobo-Dioulasso

2000/2001

111. Schritt:

Weiterführung des Projekts "Mangosec" in Bobo-Dioulasso

2001

112. Schritt:

9. BRÜCKENSCHLAG - Dürrehilfe, landesweit.

2001/2002

113. Schritt:

„Küche für Kinder“ - Kindergarten „Betsaleel“ in Koudougou (spr. Kudugu)

 

114. Schritt:

Alphabetisierung für 70 Dörfer in der Region Goulmou

2003

115. Schritt:

10. BRÜCKENSCHLAG - für das „Albert Schweitzer“-Umweltzentrum (CEAS)

2004

116. Schritt:

Weiterführung der Unterstützung des CEAS

2005

117. Schritt:

11. BRÜCKENSCHLAG - Projekte des Albert Schweitzer-Zentrums:

 

118. Schritt:

handwerkliche Seifenherstellung, Frauengruppe von Gomtoaga, Dept.Koubri

 

119. Schritt:

Ausbau der Bienenhaltung (Imkereinetz des CEAS)

 

120. Schritt:

Katastrophenhilfe in Dürregebieten (über CEAS)

2006

121. Schritt:

Neubau Kindergarten „Betsaleel“ in Koudougou.

 

122. Schritt:

Ernährungssicherung auf Familienebene (26 Dörfer in drei Provinzen)

2007

123. Schritt:

12. BRÜCKENSCHLAG - Ernährungssicherung auf Familienebene (vgl. 122)

 

124. Schritt:

Sicherung des Staudamms von TIKATO

 

125. Schritt:

Elektriker-Ausbildung CET (Centre d'Enseignement Technique), Koudougou

2008

126. Schritt:

Schulmöbel für die Grundschule in Tintilou

 

127. Schritt:

Ausbildungszentrum + Lehrbetrieb zur Lebensmittelbearbeitung (CEAS)

 

128. Schritt:

Unterstützung der Technikerschule (CET) in Koudougou.

2009

129. Schritt:

Basisprojekt - Nachhaltige Sicherung des Staudamms von Tikato.

 

130. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 1: Alphabetisierung Regionalsprache Mooré (mit eed)

 

131. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 2: Gesundheitsprogramm (mit eed)

 

132. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 3: Trocknung von Früchten und Gemüsen (mit eed)

 

133. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 4: Aufbau eines Kindergartens + Vorschule (mit eed)

 

134. Schritt:

Ausstattung des Ausbildungszentrums CEAS, Fortsetzung.

 

135. Schritt:

Unterstützung der Technikerschule (CET) in Koudougou, Fortsetzung.

 

136. Schritt:

13. BRÜCKENSCHLAG - Projekte am Staudamm von Tikato (vgl. 129 – 133).

 

137. Schritt:

Soforthilfe für den geborstenen Tikato-Staudamm

2010

138. Schritt:

Spendensammeln bis € 100.000, Reparatur des Dammsim Mai

 

139. Schritt:

Abschlussarbeiten zur Wiederherstellung des Staudamms

2011

140. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 1: Alphabetisierung Regionalsprache Mooré (mit eed)

 

141. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 2: Gesundheitsprogramm (mit eed)

 

142. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 3: Trocknung von Früchten und Gemüsen (mit eed)

 

143. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 4: Früherziehung – Fahrräder für drei Erzieherinnen

 

144. Schritt:

Unterstützung der Technikerschule (CET) in Koudougou, Fortsetzung.

 

145. Schritt:

14. BRÜCKENSCHLAG - Projekte am Staudamm von Tikato (vgl. 140 – 143).

2012

146. Schritt:

Nahrungsmittelhilfe in Dürregebieten

 

147. Schritt:

Basisprojekt – Organisation der nachhaltigen Sicherung des Staudamms.

 

148. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 1: Alphabetisierung Regionalsprache Mooré (mit eed)

 

149. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 2: Gesundheitsprogramm (mit eed)

 

150. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 3: Trocknung von Früchten und Gemüsen (mit eed)

 

151. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 4: Kindergarten (3E, mit eed), Einfriedigung, Stellraum

 

152. Schritt:

Einrichtung eines Erste-Hilfe-Fonds am Staudamm.

 

153. Schritt:

Unterstützung der Technikerschule (CET) in Koudougou, Fortsetzung.

2013

154. Schritt:

Basisprojekt – Organisation der nachhaltigen Sicherung des Staudamms.

 

155. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 1: Alphabetisierung, Regionalsprache Mooré (mit eed)

 

156. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 2: Gesundheitsprogramm (mit eed) – Bau von Latrinen

 

157. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 3: Trocknung von Früchten und Gemüsen (mit eed)

 

158. Schritt:

Tikato-Folgeprojekt 4: Früherziehung (3E, mit eed), 2. Schutzdach.

 

159. Schritt:

Unterstützung der Technikerschule (CET) in Koudougou, Fortsetzung.

 

160. Schritt:

15. BRÜCKENSCHLAG – Kleinprojekte am Staudamm von Tikato.

 

161. Schritt:

Bau einer Entbindungsstation in Tiguendalgué.

2014

162. Schritt:

TEENB-KETA Tiguendalgue: Kindergarten (2014 – 2019)

 

163. Schritt:

TEENB-KETA Tiguendalgue: Entbindungsstation

 

164. Schritt:

ODE-PROSA – TL (2014 – 18): Tikato: Kindergarten / Ladiou: Gemüseanbau

 

165. Schritt:

CET: Unterstützung Handwerkerausbildung

2015

166. Schritt:

ODE - PROSA – TL: Tikato: Kindergarten / Ladiou: Gartenbau

 

167. Schritt:

ODE/BfdW - PROSAN – YÉ: Ernährungssicherung für 36.000 Menschen

 

168. Schritt:

TEENB-KETA Tiguendalgue: Kindergarten und Fußballfeld

 

169. Schritt:

16. BRÜCKENSCHLAG - Projekte Ladiou + Nahrungsmittelsicherung YE

 

170. Schritt:

AIDS-Projekt: Infokampagne in Dörfern zur Aidsvorsorge

 

171. Schritt:

Nothilfe: Brandkatastrophe Dorf Tikato

 

172. Schritt:

CET: Unterstützung Handwerkerausbildung

2016

173. Schritt:

TEENB-KETA Tiguendalgue: Kindergarten

 

174. Schritt:

ODE - PROSA-TL: Tikato Folgeprojekt Kindergarten / Ladiou: Gartenbau

 

175. Schritt:

ODE/BfdW - PROSAN-Yé: Ernährungssicherung für 36.000 Menschen

 

176. Schritt:

CET: Unterstützung Handwerkerausbildung

2017

177. Schritt:

Bien Vieillir – Gut Altern: Gesundheitsprogramm für RenterInnen

 

178. Schritt:

Aktion Geburtsurkunden als Zugang zu Arzt, Impfungen und Schulen

 

179. Schritt:

TEENB-KETA Tiguendalgue: Kindergarten

 

180. Schritt:

ODE-PROSA-TL: Tikato - Unterhaltung des Staudamms /Ladiou: Gartenbau

 

181. Schritt:

ODE/BfdW - PROSAN-YÉ: Ernährungssicherung für 36.000 Menschen

 

182. Schritt:

17. BRÜCKENSCHLAG - Projekte Ladiou + Nahrungsmittelsicherung YE

 

183. Schritt:

Tikato – Dach für den Kirchenneubau

 

184. Schritt:

CET: Unterstützung Handwerkerausbildung

2018

185. Schritt:

TEENB-KETA Tiguendalgue: Kindergarten

 

186. Schritt:

ODE-PROSA-TL: Tikato - Unterhaltung des Staudamms / Ladiou: Gartenbau

 

187. Schritt:

ODE/BfdW – PARI-KN -: Nahrungssicherung für 74.000 Menschen

 

188. Schritt:

CET Koudougou: Unterstützung Handwerkerausbildung

 

 

 

Mehr als 100 Schritte auf einem langen Weg erfordern viel Geduld

-- nicht nur für uns hier in den Gemeinden in und um Braunfels und Wetzlar, sondern auch für die Menschen in Burkina Faso in ihrem täglichen Kampf, ihr Leben erträglicher zu gestalten. Wenn wir uns über ein gutes Ergebnis in Kollekten, Sammel- und Spendenaktionen freuen, dann ist es mindestens genauso wichtig, in Gedanken die vielen tausend Stunden der Mitwirkung der Betroffenen lebendig werden zu lassen. Kein Projekt entsteht ohne diese Mitarbeit. Tausende von Kilometern werden zurückgelegt, um Holz, Sand, Kies, Steine und anderes Baumaterial heranzutragen. Tausende von Arbeitsstunden werden in Handarbeit geleistet, weil moderne Maschinen noch immer häufig fehlen.

Diese Menschen können mit Recht sagen: das haben wir geschafft! Das sind unsere Projekte. Unsere Arbeitskraft, unser
Schweiß, unsere Hoffnung, unsere Gebete waren das Fundament aller Planung. Selbst die kleinste finanzielle Gabe wurde auf diese Weise als Hilfe zur Selbsthilfe wiraksam. So können wir die Freude mit ihnen teilen. Und in uns wächst -vielleicht- ein Gefühl dafür, was sich auch in unserem Leben ändern könnte, ändern sollte, damit Menschen nicht länger diese Erde im Zorn aufeinander zerstören, statt sie in Freude miteinander zu teilen und zu erhalten.


Unsere Partner

Brot für die Welt, Berlin (früher Stuttgart)
Brot für die Welt ist vom Ursprung her der Name einer Aktion, die das Diakonische Werk der Evangelischen Kirchen in Deutschland zur Linderung unmittelbarer Not in dem Teil der Welt, der bald als "die Dritte Welt" bezeichnet wurde, 1959 zum ersten Mal durchführte. Das geschah in dem damals noch frischen Bewusstsein, dass wir Deutsche ohne tatkräftige Hilfe von außen nicht so schnell den Neuanfang nach der katastrophalen NS-Diktatur und dem von ihr ausgelösten Zweiten Weltkrieg geschafft hätten.

Von Anfang an war den Verantwortlichen bewusst, dass eine bessere Zukunft in den Ländern dieser "Dritten Welt" nur durch konstruktive Maßnahmen und mit großer Geduld erreicht werden kann. Die Ursachen der Not müssen erkannt werden, damit gemeinsam mit den betroffenen Menschen Wege gefunden werden, die ihnen die Möglichkeit verschaffen, sich selbst zu helfen.

Aus der alljährlichen Aktion "Brot für die Welt" entwickelte sich in den Folgejahren eine der zuverlässigsten und wirksamsten unter den Organisationen der internationalen Entwicklungshilfe. Da "Brot für die Welt" die Projekte in Zusammenarbeit mit dem eed vorfinanziert, weil sie nur dann genehmigt werden, wenn ihre Finanzierung und Durchführung bis zum Ende zugesagt werden kann, droht keinem das "Aus", wenn einzelne Spendergruppen ihre gutgemeinten, aber zu ehrgeizigen Ziele nicht erreichen.


EED (Evangelischer Entwicklungsdienst), Berlin (früher Bonn)
Der Evangelische Entwicklungsdienst wurde 1999 gegründet. Er ist schwerpunktmäßig mit der Finanzierung von Projekten befasst und setzt Kirchensteuermittel, staatliche Zuschüsse und Spendenmittel ein. Der Einsatz von EED ist nicht ausschließlich auf kirchliche Projekte beschränkt. Mitte 2008 haben der Aufsichtsrat des EED und der Diakonische Rat beschlossen, eed und "Brot für die Welt" zum „Evangelischen Zentrum für Entwicklung und Diakonie“ zusammenzuschließen. Die Arbeit an dem neuen Standort Berlin begann 2013.


O.D.E. in Ouagadougou (spr.: Wagadugu)
Diese Abkürzung bezeichnet das Entwicklungsbüro der Evangelischen Kirchen (Office de Développement des Eglises Evangéliques) in der Hauptstadt des westafrikanischen Landes Burkina Faso. Das Land gehört nach aktuellen Feststellungen der Vereinten Nationen zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Erde.

Die aus den ehemaligen evangelischen Missionskirchen hervorgegangenen jungen afrikanischen Kirchen fanden bald nach dem Ende der Kolonialzeit trotz aller bis dahin bestehenden Unterschiede angesichts der brennenden Probleme zueinander und beschlossen, die Aufgaben der Entwicklung gemeinsam anzugehen.

Das Entwicklungsbüro ist erste Anlaufstelle für Menschen aus den meist ländlichen Gebieten, die Wege aus ihrer Not suchen. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sprechen mit ihnen, suchen sie in ihren Dörfern auf, stellen fest, welche Bedingungen für oder gegen eine geplante Maßnahme sprechen und klären, welche Eigenleistungen die Antragsteller beitragen können. Ebenso berät das Büro während und nach der Durchführung. Es ist damit verlässlicher Partner auch für "Brot für die Welt".


CEAS Centre Ecologique Albert Schweitzer
Das "Albert Schweitzer - Umweltzentrum" in Ouagadougou war bis 2009 Partner von TIKATO. Es geht auf die ursprünglich Schweizer Hilfsorganisation gleichen Namens zurück und liegt inzwischen in der Hand einer einheimischen Leitung. Es befasst sich schwerpunktmäßig mit Projekten, die eng mit der Ökologie des Landes verzahnt sind: Anbautechniken, Konservierungsverfahren, Frischhaltung durch Lagerung, alternative Energieerzeugung und -nutzung. Das Motto ist: Le Développement durable, c’est allier écologie et économie. - Nachhaltige Entwicklung vereint Ökologie und Ökonomie.


CET (Collège d'Enseignement Technique) in Koudougou
Das private Technikkolleg in Koudougou, ursprünglich unter anderem mit Hilfe von eed und Spendenmitteln von „Brot für die Welt“ begründet, drohte vor einigen Jahren infolge der Sparmaßnahmen, zu denen der Staat durch Institutionen wie den Welt-Währungsfonds gedrängt wurde, die Umwandlung in eine kostengünstigere gewöhnliche Oberstufenschule. Diese Entwicklung widersprach dem ausgezeichneten Ruf der dort geleisteten Ausbildungsarbeit sowie dem vordringlichen Bedarf des Landes an gut ausgebildeten Technikern und Handwerkern. Daher hat sich unser Arbeitskreis zusammen mit der Insel-Kirchengemeinde Langeoog dazu entschlossen, alles nur Mögliche dafür zu tun, die Arbeit des Technikkollegs zu unterstützen. Vorzug genießt hierbei die Beschaffung des kostenträchtigen Arbeitsmaterials.


TEENB-KETA (Die Hoffnung bleibt)
Dorf-Entwicklungsprojekt in Tiguendalgué unter der Leitung von Michael Yanogo (zuvor Direktor bei CEAS, jetzt im Ruhestand). Im Dürrejahr 2012 konnte durch den Einsatz des TIKATO-Arbeitskreises dringend erforderliche Nahrungsmittelhilfe für die Bedürftigsten geleistet werden.

 

 

 

Die Projekte seit 1974

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